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Mini-Z Workstation, Evo 1, FOR SALE

 
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Rookie


Anmeldedatum: 03.05.2008
Beiträge: 4
Wohnort: Norderstedt
Alter: 34

BeitragVerfasst am: 04.03.2009, 18:33    Titel: Mini-Z Workstation, Evo 1, FOR SALE

!!! FOR SALE, ZU VERKAUFEN, alles, bis auf Monitor und DVB-T Reciever !!!

Moin Moin, hier nun die endgültige Version meiner Workstation:

Eingefügtes Bild, wurde evtl. verkleinert. Rechtsklick->Bild/Grafik anzeigen für volle Größe.

Hier darf ich mal exxxclusiv mein neustes Projekt vorstellen. Es handelt sich hierbei um meine "kleine" aber feine "Mini-Z Workstation". Zumindest hab´ ich sie so getauft. Ich war es leid, immer diesen verf...ten Koffer vom Biber (Kay-Dee hat´s erfunden und mir persönlich hat er 1 Jahr auch viel Freude bereitet) mit mir rumzuschleppen, in dem zwar alles ganz klasse reinpasste, naja, bis auf die Helios halt, der aber irgendwie langweilig ausschaute und mir laufend über die Ladefläche in meinem Transporter gekugelt ist. Gut, man hätte jetzt losgehen und sich für die Funke einen zweiten Koffer holen können, vielleicht sogar eine Befestigungsmöglichkeit für den "Biber-Turm" bauen und diesen auch noch schick bekleben. Oder halt mal was neues ausprobieren. Nun denn, nach einigen kurzen Überlegungen habe ich in der Bucht das Objekt meiner Begierde gefunden: ausreichend lang, nicht zu breit und tief genug für meinen kleinen Gimmick gegen die Langeweile und vor allem nicht zu schwer und, ganz wichtig, günstig. Eigentlich als Konsole für Turntables und Mixer gedacht, edel im Design bla bla bla.

Nun denn, gesagt, getan, Pay Pal sei Dank, drei Tage später ist die Konsole da.

Erstmal hinstellen und zwei Tage anschauen. Dann, die ersten Anpassproben. Was muss alles rein? Wie am besten aufteilen? Hmm. Ein Whiskey, noch einen, noch einen ....

Na gut, zu Hause wird das nix. Also ab damit zur Arbeit. Da hat man mehr Ruhe und der Junior springt nicht ständig in die kostbaren Spielzeuge.

Und schwupps, auf einmal läuft´s. Die ersten drei Stunden gingen für diverse Bohr- und Sägearbeiten drauf. Man/n, das tat fast weh, ein ladenneues Case einfach so zu "zerstören". Zuerst habe ich die beiden klappbaren Abdeckungen in dem linken und rechten Fach angefertigt, beide sind arretierbar. Das rechte Fach ist für die Kleinteileboxen (Schrauben, Reifen, Motoren, etc. etc. und etc.), die Helios sowie für den DNano mit Lader und Akku vorgesehen, die Abdeckung selbst kann zum schrauben benutzt werden oder dient einfach nur als Ablage. Das mittlere Fach nimmt die 4 großen "Spaßmaschinen" und weitere Kleinteile in Boxen und Werkzeuge auf und das linke dient ausschliesslich der Technik/Stromversorgung. Hier sind das 12 Volt Netzteil für die Lüfter und den DVB-T Receiver, Lampe, Aussenanschluss und Reifenschleifer untergebracht. Desweiteren die Steckdosenleiste mit den Netzteilen für die Lader sowie der übrige E-Anschluss für die Aussensteckdose (für Dremel, Lötkolben usw. was 230 Volt benötigt). Auch ist hier unten noch Platz für die DVB-T Antenne und die Dremel-Werkzeuge. Auf der Abdeckung sind die Lötkolbenaufnahme und die Lader installiert, unter der Abdeckung hängen die 3 Lüfter zum Fahrzeug kühlen (über einen Schalter sind diese ausschaltbar um in Ruhe und ohne Lüftersurren in die Röhre zu glotzen), gleichzeitig schaffen die auch die Abwärme der Netzteile aus dem Gehäuse. Der mittlere "kleine" Lader ist fest montiert, die beiden "großen" hab´ ich mittels Spannbändern befestigt sodaß ich die in wenigen Sekunden augebaut habe, da ich meine Akkus meist in Ruhe und Gelassenheit auf der Arbeit lade und dazu nicht immer den Koffer mitnehmen möchte. Vorne ist noch Platz für die Akkus, dahinter finden sich Lötkolben und Dremel wieder und in dem gleichen Fach ist aussen mein Reifenschleifer montiert. Links am Case hinten befinden sich der Stromanschluss, Kaltgeräteanschluss mit integrierter Sicherung für sämtliche Verbraucher (Hallo Glashaus, ab jetzt brauch ich nur noch EINEN Steckplatz), der Schalter für den integrierten Reifenschleifer ( Danke Julian für die excellente Arbeit an der Drehmaschine) und der 12 Volt Bananenbuchsen-Ausgang für was auch immer, was so mit 4,5 - 12 Volt betrieben werden möchte. Der Schleifer setzt sich aus 2 ausrangierten Kyosho-Motoren zusammen, beide wurden "leicht" angepasst. Nun dient der eine der Aufnahme der Schleifwalze, die Walze ist mittels einer Stellschraube verstellbar, diese wird von einem Riemen über die Reifenaufnahme angetrieben. Die Reifenaufnahme selbst wird von einem 12 Volt-Motor befeuert. Als Schutzabdeckung, eher mehr als Staubabwehr, habe ich eine dieser Karo-Vitrinen bedremelt, nun fliegt das Zeug nicht so umher. Die Fächer für die Akkus und die Autos waren fix zurechtgesägt und eingesetzt, zum Schutz der Karos noch eben mit Nadelfilz gegen das leidige Scheuern (Biber-Koffer) beklebt, das gleiche Material habe ich auch für die beiden Fachabdeckungen benutzt, die Fahrzeuge werden mittels Gurten mit Druckverschlüssen fixiert, sodaß sie nicht aus den Boxen rutschen können. Es passt also alles rein. Dann konnte ich ja mit gutem Gewissen noch ein wenig meiner regulären Tagestätigkeit nachgehen und mir das Wochenende schon einmal Gedanken über die Arbeitsschritte des drauffolgenden Montages machen.

Einige Whiskey-Cola (Danke Bunny, Dani, Jens) und ein paar sehr schöner Runden im Glashaus (Danke Kay-Dee, Julian und wer da sonst noch so rumkreuchte) ((der neue Skyline liegt auch schon super)) später: Es ist Montag. Endlich weitermachen.

Die nächsten drei Stunden waren dann auch flux vorbei, die gesamte Elektrik musste eingepasst und angeschlossen werden. Ein wenig löten, hier und da ein wenig Klebe, und dort ein Schräubchen und schwupps, der erste Probelauf. Die Lüfter lüften, die Lampe leuchtet (beachtet bitte auch den Carbon-Lampenfuß) die Lader laden, draussen liegen 12 Volt an der Bananenbuchse an, sogar an der Aussensteckdose glimmen 230 Volt´s und das TV-System sollte eigentlich "The fast and the furious" spielen.

Sch...se, immer noch nicht da das Ding. Was ist los mit unseren bundesdeutschen Versandunternehmen, in diesem Fall der Flügelbote. Lässt sich mal wieder Zeit.
Nun denn, also mit unwichtigeren Schritten weitermachen. Die "Schaumstofffächer" für Mini Z Modul und DNano mit Lader eben mit Cutter und Lötkolben (boah ey, stinkt das) in Form gebracht, passt. Geil. Ist leicht und sieht gar nicht einmal so schlecht aus. Kleinteileboxen einräumen, den kleinen Aluwerkzeugkoffer bestücken. Dieser wird mittels selbstklebendem Klettband auf der rechten Fachabdeckung fixiert, hält super auf dem Nadelfilz, ist im Bedarfsfall also abnehmbar. Und nun? Nix zu tun. Warten auf den TV. Das letzte, essentielle Bauteil, das fehlt. Das Salz in der Suppe. Na gut, erstmal aussaugen das gute Stück. Die letzen 6 Arbeitsstunden haben ihre Spuren an dem Nadelfilz hinterlassen. Falls ich das nochmal bauen sollte, das Teil, dann werd ich die Sägearbeiten, sofern möglich, in ausreichendem Sicherheitsabstand zu dem Case ausführen.

Und siehe da. Gut Ding will Weile haben. Das Stückchen "Por.o" für den "Po.nokoffer". Das TV-Gerät trudelt ein (für alle Lästermäuler vorab: das Teil ist nicht ausschliesslich für meine Workstation sondern dient im Sommer auch noch der allgemeinen Bespaßung in meinem T4). War lange nicht mehr so früh auf der Maloche. Die Zeit drängt. Bald ist Wochenende. Präsentation im Glashaus. Also rein das Teil. Kleine Anpassungsarbeiten waren erforderlich, Danke Dremel, Danke FLEX (ich glaub, die Garantie von dem TV ist schon nach drei Stunden in meinem Besitz hinfällig gewesen), Danke ibäh-Verkäufer für die ungenauen Maßangaben. Geil Geil Geil. Das hat keiner. Noch ein kleines Befestigungssystem für den Deckel angefertigt in dem der LCD sitzt, die Spannbänder fest eingeschraubt, da der Deckel sonst ohne Wand als Anlage umklappen würde (wer´s Glashaus kennt: frühes kommen sichert die besten Plätze). Die Festplatte und den DVB-T Receiver habe ich mit selbstklebenden Klettbändern eingesetzt, sind also auch schnell herausnehmbar. Rechts neben dem LCD war nun noch ein wenig Platz über. Hmmm. Alles klar. Hier kommen zwei "Zetti-Stellplätze" hin. Fix angefertigt aus übrig gebliebenem Nadelfilz, doppelt gelegt, Spannband mit Sekundenkleber "einlaminiert" und ein wenig zwischen die Platten hinterhergekippt, damit die auch alles stabil bleibt. Die beiden Fächer sind klappbar, hinten hab´denen noch ein Stangenscharnier verpasst, sodaß ich den Deckel auch wirklich zubekomme (geht so grade eben Smile Very Happy Smile Very Happy). Zu guter letzt kam dann noch ein Kugelkopf an das Case, an dem kann ich nun meine "Dritte Hand" montieren, ungemein hilfreich das Teil bei diversen Lötarbeiten. Na dann, abschließend noch einmal ausgesaugt und geputzt, fertig. Nun noch ein wenig frrrrrrreuen auf den nächsten Fahrtreff in Quickborn. Für mich und meine Ansprüche würd ich sagen: Perfekt.

Linkes Fach:
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Mittleres Fach:
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Rechtes Fach:
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2 klappbare Zetti-Stellplätze:
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Stellschraube für Reifenschleifer:
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Reifenschleifer:
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Schalter/Steckdosen/Stromanschlüsse:
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Elektro-Fach:
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Benötigt habe ich im einzelnen für die Workstation:

- 1 Case 110x53x19cm (ca. 65 Euro)
- 1m Pappelsperrholz, 5mm stark, 40cm breit (lag noch rum)
- 2 Stangenscharnier 60cm (ca. 5,40 Euro)
- 8 Winkel 30x30mm und Schrauben 3x20mm (ca. 3,30 Euro)
- 2 Möbelriegel (ca. 3,30 Euro)
- 7 selbstklebende Nadelfilzfliesen 40x40cm (ca. 7 Euro)
- Steckdosenleiste (ca. 5 Euro)
- 230/12 Volt Netzteil 8,5 A, regulierbar von 4,5 - 12 Volt (ca. 30 Euro)
- 3 Stück 12 cm E-Lüfter (Danke Ingo)
- 1,5m Elektrolitze, 1,5 ² (lag noch rum)
- 2 Bananenbuchsen + Stecker (ca. 2 Euro)
- 12 Volt LED-Lampe (ca. 16 Euro)
- 1 LCD TV 19" mit USB, SD-Slot, DVB T usw. (Geheimnis)
- 1 2,5" externe Festplatte, 250 GB (ca. 45 Euro)
- 1 Kaltgeräteeinbaustecker mit Sicherung + Kabel 1,5m (ca. 4 Euro)
- 40cm Aluprofil L-form, 5x2cm (lag noch rum)
- Kleinteileboxen (Anglerbedarf, ca. 7 Euro)
- 1 Motor 12 Volt, 65 W für den Reifenschleifer (ca. 8 Euro)
- 1 Schalter für den Schleifer (ca. 3 Euro)
- 1 Schleifwalze, 160´er Körnung (ca. 2 Euro)
- 1 Satz Hudy-Schleifmaschinenriemen ( ca. 4,50 Euro)
- 1 Stück "Julian bequatschen, das er mir die Reifenaufnahme und Schleifwalze anfertigt"
( DANKE DANKE DANKE)
- 2 Stück Aluriffelblech, 2mm stark, 14 x 8cm für die Schleifaufnahme
- 6 m Gurtband (ca. 7,50 Euro)
- 1 sogenannte 3.te Hand (Löthelfer)(lag auch herum)
- diverse Druckknöpfe ( waren aus einem älteren Projekt über)
- 1 Lötkolbenfeder (Halter)
- 1 Kartusche Baukraftkleber (lag noch rum)
- Sekundenkleber (hat ich auch noch rumliegen)

- und ein wenig Zeit: ca. 12 Stunden reine Bauzeit (genausoviele habe ich sicherlich mit Überlegungen verbracht) 1 Stunde für´s anschliessende Aussaugen und reinigen und ´ne Weile am Rechner, Teile zusammensuchen, zur Post, Whiskey holen bla bla bla.

Meine Kosten für den Bau der Workstation beliefen sich demnach auf: ca 220 Euro, allerdings OHNE das TV-Gerät, DVB-T-Receiver und die Lader (und Portokosten), Whiskey-Cola sowie Kippen.

Habt bitte Nachsicht, das ich hier keine Maße angegeben habe, hab das Case halt meinen individuellen Bedürfnissen angepasst. Mehr kann und will ich daran nicht mehr verändern, ich denke, ich habe nun endgültig den Punkt erreicht, an dem ich das Teil nur noch verhunzen kann. Wink

Nun denn, jetzt wiegt der Koffer zwar ein wenig mehr als die angepeilten 20 Kilo´s Shocked , dafür habe ich aber auch dann noch ein fettes Grinsen Very Happy in der Fresse, wenn ich die Karre grade mal wieder auf dem Track im Glashaus geschrottet habe und ich sie an meinem Case instandsetzen darf.

Danke an alle für die Props Cool Shocked Cool

P.S.: Danke an Kay-Dee und Deemaxx (P.rnokoffer) für die (un)gewollten Inspirationen.

P.P.S.: @ Kay-Dee: freu mich schon auf deinen Koffer-Konter.


Und für alle die sich nun immer noch fragen: Warum ich das gebaut habe? (Danke vorab, das ihr bis hierhin durchgehalten habt)

Na klar, weil´s geht und weil´s geil ist. Und weil er mir nicht mehr über die Ladefläche kugelt. Jetzt rutscht er nur noch. Sche..se. Doch noch ´ne Haltevorrichtung bauen.

(tante edit: text und fotos aktualisiert)
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