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Frinstens


Anmeldedatum: 10.01.2016
Beiträge: 104


BeitragVerfasst am: 08.01.2017, 16:40    Titel:

Lötkolben ist ein super Stichwort Very Happy
Dann muss ich nicht schon wieder ein neues Thema eröffnen Rolling Eyes

Welchen Lötkolben verwendet ihr denn für Lötarbeiten am Mini z? Muss das ein ganz feiner sein oder? Hab leider noch nie gelötet und hab keinen Plan davon Embarassed
Wie gut sollte man das können um ein FET upgrade durchzuführen? Bzw. was kann im schlimmsten Fall passieren wenn man's verhaut? Platine hinüber oder?
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Qualle


Anmeldedatum: 28.12.2016
Beiträge: 15


BeitragVerfasst am: 08.01.2017, 17:58    Titel:

Guden79 hat Folgendes geschrieben:
Nimm 242 Wink

Öhm... Mittelfest für Edelstahl und beschichtetes Messing?

Wo nimmste das denn?

dann doch lieber 243.

Bekommste später gut auseinander wenn du das mit dem Lötkolben warm machst ;-.)


Das ist eine gute Frage zum 242er, da musste ich auch erstmal überlegen warum sich das mal zu meinem 243er dazugesellt hat, was ich schon deutlich länger nutze. Lag im Endeffekt aber daran das es von Cannondale für einige Wartungsarbeiten in den Manuals empfohlen wird und da die besagten Bauteile einen nicht unerheblichen Wert haben, habe ich brav die paar Euro für das 242 investiert.

Wenn das 243 in Verbindung mit Wärme auch bei dieser Mikro-Version einer Madenschraube wieder lösbar ist, hilft mir das schon mal weiter.
Dann werde ich die noch mal reinigen und mit mit dem 243er neu einsetzen. Danke für die Info Wink
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Guden79


Anmeldedatum: 21.12.2016
Beiträge: 196
Wohnort: Saarland
Alter: 42

BeitragVerfasst am: 08.01.2017, 18:46    Titel:

Ah, ein Cannondale-Driver ^^

Loctide und Hitze vertragen sich nicht.
Steht sogar irgendwo in den datenblättern.
Habe mal bei einem Kumpel mit nem Lötkolben ein Ritzel von einem Motor befreit welches mit grünem Sicherungsmittel (das ist zumeist hochfest) gesichert war. Ging erstaunlich leicht Wink




Frinstens hat Folgendes geschrieben:
Lötkolben ist ein super Stichwort Very Happy
Dann muss ich nicht schon wieder ein neues Thema eröffnen Rolling Eyes

Welchen Lötkolben verwendet ihr denn für Lötarbeiten am Mini z? Muss das ein ganz feiner sein oder? Hab leider noch nie gelötet und hab keinen Plan davon Embarassed
Wie gut sollte man das können um ein FET upgrade durchzuführen? Bzw. was kann im schlimmsten Fall passieren wenn man's verhaut? Platine hinüber oder?


Ganz klar: Eine Lötstation mit auswechselbaren Spitzen und geregelter Temperatur muss her.
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Frinstens


Anmeldedatum: 10.01.2016
Beiträge: 104


BeitragVerfasst am: 09.01.2017, 18:21    Titel:

Guden79 hat Folgendes geschrieben:
Ganz klar: Eine Lötstation mit auswechselbaren Spitzen und geregelter Temperatur muss her.


Ein Handlötkolben mit regelbarer Temperatur wird's auch tun oder? Die Lötstationen schlagen ja mit 50€ aufwärts zu Buche ...
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Kay-Dee
Site Admin


Anmeldedatum: 08.04.2008
Beiträge: 3030
Wohnort: Hamburg Norderstedt
Alter: 50

BeitragVerfasst am: 09.01.2017, 18:32    Titel:

Moin

Wenn du mal nen Motorkabel festlöten willst geht auch nen Handlötkolben Wink
Wenn du mehr machen möchtest muss du dir was Anständiges besorgen und das Geld investieren Exclamation

Zum Thema Fet upgrade - wenn du, nach eigener Aussage noch nie gelötet hast Arrow Finger weg Exclamation
Du wirst dir höchstwahrscheinlich sofort die Platine killen

Gruß
Kay-Dee
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Frinstens


Anmeldedatum: 10.01.2016
Beiträge: 104


BeitragVerfasst am: 09.01.2017, 19:08    Titel:

Ok, dann wird's wohl ein Handlötkolben für die Motorkabel wie du richtig schreibst Very Happy Und mal sehen, vielleicht findet sich ja jemand, der von Feinlötarbeiten eine Ahnung hat Cool
Danke für eure Tipps und Hinweise!
Bin immer wieder sehr dankbar dafür Wink
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Julian
Moderator


Anmeldedatum: 31.12.2008
Beiträge: 936
Wohnort: Hamburg
Alter: 32

BeitragVerfasst am: 10.01.2017, 15:58    Titel:

Ich benutze zumeißt das "Niedrig fest - niedrigviskos" von weicon dessen genaue Bezeichnung mir grad entfallen ist. Hält die Schrauben sicher und ist leicht zu lösen, obendrein muss man es nicht jedes mal erneuern sofern sich noch Rückstände auf der Schraube und im Gewinde befinden.

Das wechseln der Fets überlass lieber jemanden der Ahnung davon hat. Das mag arrogant klingen, ist jedoch nur ein gut gemeinter Rat. Alle ASF, MHS und Sports Platinen sind sehr empfindlich, da richtet man schnell einen Schaden an der kaum/nicht zu reparieren ist. Dagegen sind die alten 27mHz richtig hart im nehmen 😉

Mfg Julian

EDIT: Weiconlock AN 302-21 - Ca. 12€ für 20ml
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Racer
Site Admin


Anmeldedatum: 08.12.2008
Beiträge: 2712
Wohnort: Henstedt-Ulzburg
Alter: 43

BeitragVerfasst am: 10.01.2017, 16:11    Titel:

Vielleicht solltest du Frinstens auch schreiben, dass du hier im Forum einen exzellenten Ruf genießt, was das Löten von Fets angeht. Wink
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Frinstens


Anmeldedatum: 10.01.2016
Beiträge: 104


BeitragVerfasst am: 10.01.2017, 18:47    Titel:

@Julian: Wenn du nicht so furchtbar weit weg wärst würde ich dir meinen Zetti sofort vorbeischmeißen Wink Very Happy
Werde schon jemand finden der Fets löten kann. Bis dahin fahre ich eben den 70T mit Standard Fets in einem MR02, das reicht ja auch vollkommen.
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donaldsneffe


Anmeldedatum: 21.01.2014
Beiträge: 63
Wohnort: Wien

BeitragVerfasst am: 16.01.2017, 13:37    Titel:

Hallo,

Frinstens hat Folgendes geschrieben:
Guden79 hat Folgendes geschrieben:
Ganz klar: Eine Lötstation mit auswechselbaren Spitzen und geregelter Temperatur muss her.


Ein Handlötkolben mit regelbarer Temperatur wird's auch tun oder? Die Lötstationen schlagen ja mit 50€ aufwärts zu Buche ...


ich muss mich da mal einklinken...
Ich betreib jetzt zwar Modellbau schon "mein Leben lang", mit Pausen, aber wieder so richtig "intensiv" seit ca. 2009.
V.a. (aber nicht nur) Micro-Modelle, Helis (mCPx v1 damals) umgebaut auf brushless, Micro-ESCs stakken, Platinen bearbeiten, Widerstände und Mosfets löten, Micro-Motoren löten, etc... bei den kleinen Autos weniger löten (grad mal ein paar Mosfets stakken und - was ja kein Problem ist - Kabel verlöten).
Löten hat mir immer schon "voll getaugt"... aber ich hab mich jahrelang nicht dazu durchringen können, mir eine "gescheite" Lötstation zu kaufen. Obwohl das z.B. bei Microcontroller.net immer schwerst "empfohlen" wird (Lötfragen lösen dort schnell "Religionskriege" aus und ohne Top-Equipment bist sowieso ein Nicht-Ernstgenommener).

Anfangs hatte ich so ein Billig-Lötset (so eines um ca. 15 - 20 Euro, die, die alle gleich aussehen und von diversesten Anbietern bei Ama.on oder in der Bucht angeboten werden). Das funktionierte "eh"... (und für 15 € darfst dich nicht beschweren).
Dann wollte ich für die kleinen Sachen einen "Micro-Lötkolben" und hab mir um ca. 25 € so ein Micro-Lötstationen Set gekauft (was auch überall in diversen Variationen angeboten wird - Links darf man hier ja leider nicht setzen). Das ist einfach VOLLSCHROTT - total zu vergessen - niemals kaufen!
Dann hab ich mir um ca. 60 € so eine nette Lötstation vom blauen Claus gekauft... das war dann schon was anderes ... mit diversen Spitzen, billig von der Bucht... und hab "es immer noch nicht geglaubt" (ein Modellbau-Internetkumpel aus Deutschland, ein echter "Lötprofi", der hat alle kaputten Platinen, die ich ihm geschickt hab, immer wieder hingekriegt, hat immer wieder darauf hingewiesen, dass es mit einer guten Station viel besser geht; ich hab es nicht ganz glauben können).
Ersa oder Weller, sonst geht nix, heißt es... (und noch ein, zwei andere Marken).
Dann hab ich mich dazu durchgerungen, 2014, mir eine "gescheite" Lötstation (für die kleinen Sachen) zu kaufen und hab mir eine Ersa Icon Pico zugelegt, und vor allem auch, ich hab mir "gute" Spitzen zugelegt.
Die Lötstation mit etwas über 100 € war noch nicht so arg, aber ich hab fast noch mal so viel Geld für Ersa Lötspitzen ausgegeben; alleine die gebogene Spitze (die ich mir nur zum Mosfet-Stakken gekauft hab, ist auf Atomic-Mods empfohlen worden) hat mit über 30 € zu Buche geschlagen.
Aber jetzt kommt es:
Es ist unglaublich, das ist eine ANDERE WELT, auch im Vergleich zur eh schon "halbwegs OK" Blauen C Lötstation.
Vor allem auch gute Lötspitzen sind das A und O.
Es geht so was von "viel besser" und "viel einfacher", das Lötzinn bleibt viel besser an der Spitze haften, und dann auch auf der Platine oder am Kabel... es wird alles so viel einfacher und schwierige Lötungen sind plötzlich gar nicht mehr so schwierig oder sogar unmöglich.
Es kostet echt Geld, soll dann aber halt doch fast eine Anschaffung fürs Leben sein.
Erst jetzt im Dezember hab ich mich dazu durchgerungen, mir noch eine (allerdings ganz billige) Heißluftstation zu kaufen; diese hatte allerdings superr Kritiken bei Ama.on... und ein paar hundert Euro für eine gute Heißluftstation ist bei meiner (v.a. Teile von Platinen ab-)Löthäufigkeit dann doch übertrieben.
Auch das Ding liebe ich inzwischen - v.a. zu Schrumpfschlauch-im-Modell-Schrumpfen.
Es geht einfach super. Vorher hatte (und habe) ich ein "großes" Heißluftgebläse (wie Fön), seit ca. 5 Jahren, um ca. 15 €... auch das ist super, das verwende ich halt v.a. zum Schrumpfschlauch am Akku- und Akkukabel schrumpfen und für Sachen, die man "alleine" in die Heißluft halten kann (ESC etc. mit Schrumpfschlauch überziehen, Stecker-Schrumpfschlauch, ...). Aber "am Modell" kann man damit nix machen.
Am Modell hab ich halt bis jetzt dann immer den Lötkolben verwendet zum Einschrumpfen... aber wer kennt das nicht... irgendwann kommt man dann halt mal mit dem Kolben "irgendwo" an, und schon hat man den eingeschmolzenen Schaden; ganz besonders heikel an Foamies (Fliegern) und auch an Kunststoffmodellen wie Autos; weniger an den Helis.
Mit der Heißluftstation und 3 mm Düse und 120 - 150° C geht das jetzt einfach genial einfach...

Mein Lernprozess bezüglich Löten war auch lange...
Aber jetzt muss ich den "Profis" leider beipflichtne, obwohl ich es ewig nicht geglaubt hatte:
Kauft euch was "halbwegs Gescheites" (muss ja nicht eine Lötstation um ein paar hundert Euros sein), und vor allem gescheite Spitzen! Eine "Bleistift", eine "kleiner Meißel" und eventuell eine "superspitze".
Übrigens: Das Lötzinn aus China (bei diversen Shops wie Hobbyk... oder Ba.g..od etc. günstig erhältlich) funktioniert auch "irgendwie anders". Obwohl die Zusammensetzung gleich sein sollte... man glaubt es nicht... mit (eh nicht sooo viel teurerem) Marken-Lötzinn von hier geht es einfach viel besser (ist nicht unbedingt so relevant beim Stecker-Löten und so, aber wenn man Platinen und -Teile lötet, fällt es enorm auf).

Ich hab jetzt die Ersa Icon Pico mit diversen Spitzen, einen kleinen 25 Watt Ersa Lötkolben (als Reserve), einen billigen 80 Watt Lötkolben (wenn ich "Power" brauche, ... v.a. beim Akku-Fahnen-Verlöten) und eben seit ein paar Wochen die günstige Heißluft-Station.
Das alles ist für echte Profis sicher immer noch "Low-Class", aber für viele Modellbauer (von denen einfach viele so wie ich dachten bzw. denken) dann doch schon "Upper-Class".
Und damit macht Löten und machen Lötarbeiten nun richtig Spass und alles funktioniert einfach gut.
Z.Zt. löte ich grad LEDs... auch 402er und 603er SMD LEDS... für die Beleuchtung meiner diversen Micro-Autos... und auch das Kupferlackdraht an die SMD-LEDS Löten ist plötzlich kein Problem mehr Smile (Tischlupe selbstredend).


Wenn ihr halbwegs viel lötet und vorhabt, das Hobby für viele Jahre zu betreiben, ... kauft Euch was (halbwegs) Gescheites, es zahlt sich wirklich aus!

Gruß,

Walter
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Frinstens


Anmeldedatum: 10.01.2016
Beiträge: 104


BeitragVerfasst am: 16.01.2017, 15:06    Titel:

Was du an Arbeitsgebieten hast was das Löten betrifft ist die Investition in eine teurere Lötstation sicher äußerst sinnvoll und notwendig. Ich habe aber nicht vor des Öfteren zu löten, wie du es tust. Im Prinzip beläuft sich das Löten auf ein einmaliges Fet Upgrade und sonst halt hin und wieder Motorkabel löten. Dass ich das Fet löten lieber lassen soll wenn ich keine Ahnung vom Löten habe weiß ich ja schon Very Happy Und deshalb ist für mich wohl ein Handlötkolben das sinnvollste, wobei ich sagen muss dass ich jetzt nach deinen umfassenden Ausführungen von der Lötkolbenfirma mit E sehr angetan bin, aber die Stellen ja eh auch Handlötkolben her Wink

Aber sehr hilfreicher Erfahrungsbericht für alle, die mehr über's Löten wissen wollen, besten Dank Exclamation
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Guden79


Anmeldedatum: 21.12.2016
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BeitragVerfasst am: 16.01.2017, 21:04    Titel:

Und immer dran denken: Lötzinn MIT Blei kaufen, das lässt sich besser verarbeiten.

Ich habe eine 100-Watt-lötstation von der Reichelt Eigenmarke, bin damit recht zufrieden.

Ist eine Xytronic LF-2000

Bleistiftspitze, 2mm-Spitze und zum Stecker-löten eine 8mm Spitze.

Habe damals 100 Euro für die Station gezahlt, und 7 Euro je Spitze.

Lötstaab ist kaum dicker ais ein Standardkuli, das Kabel ist schön weich... was will man mehr?

Positiv ist halt, so ne Lötstation braucht noch keine 10 Sekunden um auf Temperatur zu kommen, und am allerwichtigsten sie regelt halt die Temperatur.

Deshalb kann ich hier trotz 100 Watt auch mit der Bleistiftspitze profanere Dinge löten.

Aber an FETs traue ich mich trotzdem nicht Embarassed

Gibt nix bescheideneres als mit so nem Billiglötkolben löten zu wollen, aber das Lötzinn verdampft irgendwann, weil der Kolben einfach zu heiß wird.
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Julian
Moderator


Anmeldedatum: 31.12.2008
Beiträge: 936
Wohnort: Hamburg
Alter: 32

BeitragVerfasst am: 16.01.2017, 21:12    Titel:

Gute Technik macht niemanden direkt zum Meister, soviel schonmal vorweg.

Ersa, Weller und wie Sie nicht alle heißen sind Super Geräte, keine Frage.

Aber: Letzendlich produzieren die aber auch "nur" wärme, kochen alle nur mit Wasser.

Wichtig ist das richtige Lötzinn, die passende Temperatur für Lot und Anwendung, eine saubere Lötspitze und saubere, nicht oxidierte Kabel und Bauteile. Man sollte verstehen wie sich Lötzinn bei falscher Temperatur verhält und was man ändern muss damit das Lot richtig "fließt". Und nur weil die Lötstation ein LCD hat lötet diese auch nicht besser.

Ich löte seit 5 oder 6 Jahren mit einer 50€ Lötstation mit 50W.
Eingefügtes Bild, wurde evtl. verkleinert. Rechtsklick->Bild/Grafik anzeigen für volle Größe.

Die Lötstation habe ich nur wegen der einstellbaren Temperatur gekauft.
Das Ding reicht für so vieles. Ich löte damit von SMD bis 6mm Goldkontaktstecker alles.

Die originale Spitze habe ich mit einer Zange einfach rumgebogen, wieder 30€ gespart.
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Folgendes Lötzinn habe ich mal geschenkt bekommen, bestes Zeugs das ich je hatte.
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Die Lötstation habe ich nur wegen der einstellbaren Temperatur gekauft.
Die die Mich und/oder meine Lötarbeit kennen wissen das ich damit maximal brauchbare Ergebnisse liefere. Es muss keine teure Technik sein, das "Wie" ist entscheidend!


Mal ein paar Tips:

- Verbleites Lötzinn mit Flussmittelseele benutzen, darf nicht zu alt sein
- Spitze im Warmen zustand sauber halten
- Zum reinigen einen billigen Edelstahlschwamm benutzen
- Nicht den beiligenden Schwamm benutzen, weder feucht noch trocken
- Zusehen das zu lötende Teile sauber und frei von Oxid sind
- Wenn Lötstelle kein Lot annimmt, diese mechanisch reinigen
- Wenn Lot nicht fließen will hilft Kolophonium, kein "Lötfett"
- Nie verschiedene Lötzinne mischen, gibt idr. matte Lötstellen
- Lötstelle wärend und nach dem Löten ruhig halten, sonst matte Lötstelle
- Hände beim Löten auf den Tisch auflegen, verhindern zittern
- Stabile/Schwere Dritte-Hand nutzen, nicht fliegend auf dem Tisch
- Viel Licht und Lupe erleichtern alles
- Entlötlitze ist deutlich besser als eine "Entlötpumpe"

Heißluftstation ist interessant für Microcontroller löten, ansonsten reicht mir ein Feuerzeug.

mfg Julian
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donaldsneffe


Anmeldedatum: 21.01.2014
Beiträge: 63
Wohnort: Wien

BeitragVerfasst am: 17.01.2017, 09:13    Titel:

Hallo,

Julian hat Folgendes geschrieben:


Ich löte seit 5 oder 6 Jahren mit einer 50€ Lötstation mit 50W.
Eingefügtes Bild, wurde evtl. verkleinert. Rechtsklick->Bild/Grafik anzeigen für volle Größe.


das ist doch "meine" vorige Lötstation vom Blauen C... Smile

War eh ok, ... IMO einer meiner "größten" Fehler waren wohl auch die Spitzen (so ein Billig-Set aus der Bucht oder war es von DX oder Banggood...).
Die kleine Ersa war dann aber doch eben nochmal eine andere Welt.


Was da so verkauft wird, ist tw. unglaublich und "man glaubt es nicht, wie wichtig und was für ein Unterschied".
Als Beispiel schaut mal hier ... diese "Top Kritik" (mit den Fotos und dem einen Stern) ist von mir.


Gruß,

Walter
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